- Schätzungsweise fünf bis sieben
Mio. Menschen leben in einer engen Gemeinschaft mit einem alkoholabhängigen
Menschen.
- Sie möchten helfen, entwickeln aber häufig
Verhaltensweisen, die als sogenannte " Co
- Abhängigkeit "
die Abhängigkeit unterstützen.
- Oftmals
kommt es zwischen Angehörigen und Abhängigen zu einem zermürbenden
und sinnlosen Kampf um das Suchtmittel. Angehörige - vor allem
Frauen - leiden häufig unter massiven Schuld - und Schamgefühlen
und tun alles, um den Schein zu wahren. So entschuldigen sie z.B.
schlechtes Verhalten ihres Partners gegenüber Verwandten und
Freunden oder begleichen seine Schulden. Sie möchten helfen und
reiben sich auf, doch hilft ihre Unterstützung dem (der)
Süchtigen eher, weiter mit der Sucht zu leben, als von ihr los
zukommen. Am Ende haben sich die Angehörigen oft völlig
vom Verhalten des / der Süchtigen abhängig gemacht, und
viele brauchen fachliche Hilfe ( Selbsthilfegruppen
für Angehörige ), um ihr Leben wieder selbst in
die Hand nehmen zu können. Diesen Zustand der Verstrickung und
Hilfslosigkeit bezeichnet der Begriff
" Co - Abhängigkeit ".
- Umstritten ist die Bewertung der Co
- Abhängigkeit : Während
sie die einen als eigene Krankheit ( " Beziehungssucht "
) bezeichnen, kritisieren die anderen, daß dadurch normale
menschliche Reaktionen als krankhaft diskriminiert würden.
- Co - Abhängige benötigen genauso
viel Hilfe wie der Abhängige selbst, manch einer behauptet sogar
: mehr Hilfe als der Abhängige.
- Auch Kinder entwickeln solche Verhaltensweisen,
dazu mehr auf meiner Seite : Hilfe für Kinder
weitere Info`s unter
:
"
Hilfe für Kinder "
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